Geschichte

Die Firmengründung geht in das Jahr 1910 zurück. Damals hat Georg Christian Gempel die Metzgerei „Zur blauen Glocke “ erworben. Er hatte eine schwierige Anfangszeit, jedoch mit viel Fleiß und auch Ehrgeiz konnte er die beiden Weltkriege geschäftlich überstehen. In den 50er Jahren hat er das Geschäft seinem Sohn Johann Gempel überschrieben, der es mit viel Geschick zu einer der qualitätsbewussten Metzgereien in Weißenburg ausbauen konnte.

Er hatte seine Metzgerei in den 70er Jahren seinem Sohn Georg Gempel übergeben, der die Metzgerei mit den Weißwurst- und Schinkenspezialitäten in Deutschland bekannt machte. Er hat auch 1985 die Brotzeitstube „Zur Blauen Glocke“ errichtet und zu einer Weißenburger Institution für günstiges und gutbürgerliches Mittagessen geführt. Das Geschäft wurde auch in dieser Zeit immer als Familienbetrieb geführt, und dies sollte auch weiterhin so bleiben.

1999 hat Christian Gempel das Geschäft von seinem Vater übernommen. Der in die Zukunft führende Schritt, war die Verlegung der Produktion aus der Friedrich-Ebert-Str.7 in das Industriegebiet Arthur-Auernhammer-Str.6 . Die EU-Zulassungsnummer für das Metzgereihandwerk hätte in der alten Produktionsstätte nur unter schwierigen Umständen erlangt werden können. So blieb nur der Schritt zum Neubau ausserhalb der Altstadt übrig. Dort werden nun seit März 2009 gute und aus hygienischen Gesichtspunkten einwandfreie Produkte aus Fleisch und Wurst produziert. Der aktuelle Trend zu immer mehr Allergien, hat die Familie umdenken lassen. Seit Januar 2010 werden ausschließlich glutamat-, gluten- und lactosefreie Wurstwaren hergestellt. Im Sommer 2012 wurde die Brotzeitlounge der Blauen Glocke nach Komplettumbau mit einem Sauessen neu eröffnet. Der Erlös ging an die Kinderschicksale Mittelfranken e.V.